Natürlich sind die «Stäcklibuebe» nur von der Gründung her im Jahre 1980 das jüngste Kind. Die jetzigen Mit­glieder sind nämlich die ältesten NSler. Die meisten sind auch ehemalige gestandene Turner. Die Altersspanne liegt momentan zwischen 58 und 90 Jahren! Der Altersdurchschnitt beträgt denn auch knapp 74 Jahre.

Woher der Name «Stäcklibuebe»? Es waren – eben 1980 – drei Turnerkollegen, die beschlossen, jeden Mittwochnachmittag eine Wanderung zu unternehmen. Und als Symbol gingen sie mit einem Spazierstock auf Wanderschaft.

Mit der Zeit schlossen sich immer mehr pensionierte NS-ler dieser Vereinigung an. Heute möchten 33 Mitglieder diesen Mittwochnachmittag nicht mehr missen in ihrem Terminkalender. Denn nebst Wanderungen werden auch Besichtigungen organisiert. Und nach 1,5-2.5 Stunden Wandern darf bei einem feinen Zvieri auch die Kameratschaft nicht zu kurz kommen.

Wir „Stäcklibuebe“ wünschen allen NS-Spielmannschaften viel Erfolg in der laufenden Meisterschaft. Hopp NS!

Hinten: Hanspeter Meier, Hanspeter Stauffacher, Michele Verelli, René Eichenberger, Hansjörg Dürr, Jörg Winker, Rolf Schmutz, Hanspeter Fricker, Walter von Rotz, Walter Thommen, Hansruedi Dill

Mitte: Kurt Dill, Hans Lüönd, Gerhard Dürr, Bruno Vogt, Andreas Dill, Patrick Stöckli, Kurt Meier, Alfred Weisskopf, Emil Degen, Ernst Gogel, Leo Amsler

Vorne: Heinz Aerni, Ruedi Handschin, Peter Mangold, Beat Müller

es fehlen: Roger Aerni, Joos Dürr, Beat Ettlin, Eduard Häring, Erich Kuppelwiesr, Max Strub, Ueli Weisskopf

Tourenleiter

Hanspeter Stauffacher


Die Geschichte der Stäcklibuebe

Die „Stäcklibuebe“ in der Geschichte und als neue Substanz im Verbund der NS-Familie

Dieser Auszug aus einem NS-Turner des Jahres 1995, dem früheren offiziellen Vereinsorgans des TV Pratteln NS verdanken wir ….

Dass es sich bei den „Stäcklibuebe“ um eine neue Formation handelt, ist zwar nicht unbedingt zutreffend, reichen doch ihre Wurzeln auf gut fünfzehn Jahre zurück. Damals, 1980 nämlich , regte sich unter den kurz zuvor die Pensionsschwelle überschrittenen Männerrieglern Paul Diggelmann (+), Walti (Jonny) Häring (+) und Edi Meier das Bedürfnis, nach gemeinsamen Flurbummels, und zwar jeweils am Mittwoch. Dabei bediente sich der etwas gehbehinderte Paul eines Wanderstocks. Zum Zeichen der Einheit, wohl aber auch zum geselligen Plausch griffen Jonny und Edi ebenfalls zum Krummstock, was der Gruppe denn auch schon bald das sinngefällige Etikett „Stäcklibuebe“ eintrug. In der Folge gesellten sich auch Ruedi Böttcher (+), welcher nach Paul’s tragischem Verkehrsunfall die Rolle des ungekrönten Häuptlings der Gruppe übernahm, Hans (Joggi) Meyer, Emil Aerni, Ruedi Weisskopf, Hans Häring, Emil Degen, Edi Häring, Ernst Zbinden, Paul Hunziker und Sepp Christen zur Gruppe. Nach vor dem schicksalshaften Herzversagen Ruedi’s anlässlich einer Bergturnfahrt der Männerriege im Cristallinegebiet am Bettag 1991 hatte Sepp 1989 die Betreuung der „Stäcklibuebe“ übernommen.

 Es war anlässlich der Generalversammlung der Stammsektion vom 5. Februar 1988 im Clubhaus „Sandgruebe“, als sich die Kollegen Hardy Stingelin, Walti Thommen, Walti Martini, Fritz Mangold und Walti Kohler, zufällig nicht Männerriegler, ganz spontan zu gemeoinsamen Wanderungen entschlossen und zwar jeweils am zweiten Dienstag oder Mittwoch der ungeraden Monate. Und so kam es im Laufe der Zeit zufällig zu Begegnungen beider Gruppen und zur beidseitigen Anregung für gelegentlich gemeinsamer Trips, zunächst in monatlichen Abständen. Dass dabei schon bald der Gedanke für einen Zusammenschluss beider Gruppen zu spriessen begann, war eigentlich nur noch die logische Folge. Und wenn verständlicherweise gewisse Nachdenklichkeiten um mögliche Traditionsverluste sich nicht schlankweg ausräumen liessen, so geschah dies aber auf „Bad Ramsach“, dem Zielpunkt einer gemeinsame Wanderung im Sommer 1993, verbunden mit einem Treff des dort zur Kur weilenden Kollegen Walti Martini. Hier triumpfierte der spontane, weise Mahnruf Eid Meier’s seines Zeichens „Stäcklibueb“ der ersten Stunde: „Mir hei füehner alli die gliche Turnhösli dreit und so söll das au hütt under eus verstande sii!“. Seither ist die ursprüngliche Parallele zu einer nicht mehr wegzudenkenden Einheit gworden und die „Stäcklibuebe“ sind mit dem seitherigen Zuzug von Renä Richert, Ernst Gogel, Sigi Fröhlin, Fredi (Beni) Weisskopf und Christian (Chrigel) Hofmänner zu einer beachtlichen Harst mit tragender Substanz im Verbund der NS-Familie herangewachsen. Zeitweise waren auch die Alt-NS-ler Walti Kobi und Walti (Bobi) Dill mit von der Partie. Ãœbrigens: für die nicht mehr so marschtüchtigen Kollegen funktioniert, ausser den öffentlichen Verkehrsmitteln, dankbarerweise Hardy’s motorisierter Zubringerdienst zum jeweiligen Zielpunkt und also zum gemeinsamen Plauderhöckli.

Dieser Rückblick ist entstanden auf einen allgemein begrüssten Wunsch eines altbesatndenen Kollegen und die „Stäcklibuebe“ werden künftig im NS-Turner vermehrt von sich hören lassen. Und noch etas: die zwei gekreuzten Wanderstöcke sind das Schild der „Stäcklibuebe“, die Vereinigung der einst bestandenen zwei Gruppen symbolisierend.

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Dieses Gruppenbild hat der bekannte Prattler Hobby-Fotograf Ernst Meyer am 22. November beim „Alpbad“ oberhalb Sissach geschossen. In der Mitte der vorderen Reihe Edi Meier, der einzige noch unter uns weilende „Stäcklibueb“ der ersten Stunde