Partille Cup 2018 in Göteborg, ein unvergessliches Erlebnis

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Partille Cup 2018 in Göteborg, ein unvergessliches Erlebnis

Der Partille Cup in Göteborg ist das grösste Jungendturnier der Welt, ca. 22’500 Spieler, 1135 Teams aus 43 Ländern waren dabei: Ein grossartiges Erlebnis für alle teilnehmenden Jugendlichen!
Nachdem vergangenes Jahr ein Mädchenteam der HSG Nordwest Juniorinnen mit zahlreichen SpielerInnen der NS nach Göteborg gereist war, waren dieses Jahr die Buben Jahrgang 05 (Team B13) und 06 (Team B12) an der Reihe. Sie fuhren gemeinsam mit der HSG Nordwest, die schon seit vielen Jahren an diesem Turnier teilnimmt. Aber auch in den älteren Teams der HSG Nordwest wirkten mehrere Spieler des NSP mit. Insgesamt bestand die Gruppe aus fast 90 Spielern, 7 Teams und zahlreichen Betreuern. Am Ende konnten alle, die dabei waren, unvergessliche Erinnerungen mit nach Hause nehmen und waren dazu noch sehr erfolgreich!

Wir bedanken uns herzlich bei der HSG Nordwest, den Betreuern, dem unermüdlichen Partille-OK und Allen, die diese Reise ermöglicht haben!!

Es folgen die Berichte von Ramon Morf (HSG Nordwest) und den einzelnen Betreuern der Teams, in denen Prattler Spieler beteiligt waren: Viel Spass beim Lesen!!

 

Ramon Morf von der HSG Nordwest:

 

In der ersten Juli-Woche machten wir uns wieder auf den Weg nach Göteborg an den Partille Cup. Erneut reisten wir mit dem Zug nach Kiel, von wo wir mit der Fähre den Weg nach Göteborg fortsetzten.

In der zweitgrössten Stadt Schwedens angekommen bezogen wir unsere Unterkunft am Katerinelund-Gymnasium. Die Lage in einer Schule mitten in der Stadt erleichterte uns logistisch sehr viel und war schlicht grossartig.

 

Die Göteborg-Reise 2018 war eine einzige Ansammlung von Rekorden.

Aus den Juniorenbewegungen der HSG Nordwest, des TV Pratteln NS und des TV Birsfelden waren insgesamt knapp 90 Junioren aus der Nordwestschweiz aktiv im Einsatz. Dies betreut von insgesamt 12 Trainern aus diesen Juniorenförderungen. Diesem Team gilt ein grosser Dank für den Einsatz während der ganzen Woche. Begleitet wurde die Delegation erneut von vielen Eltern, welche die Teams unterstützten und allesamt begeistert waren von der Stimmung am weltgrössten Juniorenturnier.

Insgesamt sieben Mannschaften vertraten in total sechs Kategorien die Schweizer Farben in Göteborg. Nach drei Gruppenspiel-Tagen (Dienstag-Donnerstag) folgten am Freitag die Playoff-Spiele. Erstmals waren am Final-Samstag noch drei Mannschaften im Einsatz.

Erstmals standen im B-Finale der U13- und U15-Kategorie zwei Mannschaften von uns. Es reichte zwar nicht zum Sieg, doch durften wir erstmals mit Silbermedaillen und zwei Pokalen die Heimreise antreten. Zudem war der 02-er Jahrgang erneut ganz vorne anzutreffen; im ¼-Finale war in diesem Jahr gegen den späteren Turniersieger Endstation.

Und erstmals stand die pünktliche Rückreise und das Erreichen der Fähre ab Göteborg auf der Kippe; dies wegen dem Finalspiel der U15. Doch die Mannschaft erreichte die Fähre mit einem gemieteten Kleinbus und in der Matchkleidung quasi direkt vom Spielfeld aus.

Lassen wir die Teams von ihren sportlichen Eindrücken aus dem Coaching-Team berichten:

 

B12: Die Jüngsten im Einsatz!!!

 

Das Team der Boys 12 war unser jüngstes Team am Turnier und erreichte ein grandioses Ergebnis.

In unserer Gruppe waren ein paar grosse, schwedische Handballteams wie zum Beispiel HF Lugi oder der Gastgeber IK Sävehof. Doch das ganze Team war zuversichtlich und kämpfte bis zur letzten Minute, im letzten Gruppenspiel konnte man so mit nur einer knappen Niederlage gegen IFK Kristianstad den souveränen 2. Gruppenplatz erreichen.

Am Freitag wurde es ernst. Die K.O-Phase begann die Jungs waren nervös denn sie wussten, dass jedes Spiel ihr letztes am Turnier sein könnte. Doch das ganze Team stand um 09:05 in voller Stärke, mit aller Kraft auf dem Feld und war bereit zu gewinnen. Mit einer super Leistung von den Torhütern mit über allen sechs Positionen und bis auf die Bank konnten wir das Spiel für uns entscheiden. In der Pause zwischen dem vergangenen 1/16 Final und dem bevorstehenden 1/8 Final wurde das ganze Team von Eltern der Spieler mit Sandwichen und Früchten versorgt. Die Jungs standen im 1/8 Final einem Gruppenersten gegenüber. Uns allen war klar, dass die Gegner nicht schwächer werden. Trotz dem waren wieder alle 11 Jungs und alle 3 Coaches bereit 100% für den Sieg zu geben. Leider konnten wir dieses Spiel trotz einer sehr guten Leistung nicht für uns entscheiden.

Über das ganze Turnier herrschte in dieser jungen Truppe eine wahnsinnige, großartige Stimmung. Die Jungs lernten anderen Handball kennen sowie andere Traditionen. Diese Woche werden die Jungs nicht so schnell vergessen.

 

Uf Widerseh Göteborg, mir gsehn uns gli wider, will mir Seegurke im Härze hän.

 

Yasin

 

B13: Enormer Steigerungslauf

Nachdem die Mannschaft in der Vorbereitung am ATV-Turnier zum ersten Mal in der Partille-Formation zusammenspielen konnte, war eine Zielvorgabe für das Turnier in Göteborg nicht wirklich festzuhalten. Dem entsprechend gespannt durfte man auf den ersten Auftritt des Teams in Schweden sein.

In Göteborg angekommen, mussten sich die 05er-Jungs erst einmal an die körperliche Überlegenheit und die Ballsicherheit der skandinavischen Mannschaften gewöhnen. In dieser Angewöhnungsphase gingen die ersten beiden Partien dann auch verloren, ehe man am Dienstagnachmittag im dritten Spiel endlich den ersten Sieg einfahren konnte. Im vierten Gruppenspiel trafen wir leider auf einen übermächtigen Gegner, der uns buchstäblich eine Klatsche verpasste. Nach dieser schmerzlichen Niederlage war denn auch das Erreichen der A-Finals nicht mehr möglich. Allerdings konnten wir im letzten Gruppenspiel mit einem Sieg den vierten Tabellenrang und somit eine gute Ausgangslage für die kommenden B-Finals sichern.

Was danach folgte, war ein unglaublicher Steigerungslauf: Nacheinander schalteten die Jungs eine schottische, eine dänische, eine norwegische und eine schwedische Mannschaft aus. Der absolute Höhepunkt dieser K.O.-Phase war wohl der Sieg im Viertelfinale, der erst in der Overtime per Goldengoal im dritten (!) Angriff réussiert werden konnte.  Dank dieser Siegesserie standen wir am Samstag um 13.30h tatsächlich im B-Final der B13-Kategorie. Dieser ging allerdings gegen eine überlegene schwedische Formation mit 11:17 deutlich verloren. Nichtsdestotrotz freuten sich alle Beteiligten wahnsinnig über den kleinen Pokal und die Silbermedaillen. Zudem entstanden zusammen mit den sympathischen  Finalgegnern nach Abpfiff tolle Bilder, welche den Kids wohl noch lange in Erinnerung bleiben dürften.

Fazit: Es ist erstaunlich, welche sportliche Entwicklung die Mannschaft über die zehn Spiele durchmachen konnte. Voraussetzung dafür war zu einem grossen Teil der starke Mannschaftsgeist und die Kampfbereitschaft aller Spieler. Die Coaches dürfen sich zurecht auf eine spannende Saison mit dem 05er-Jahrgang freuen!

 

Marco Mesmer

B14:

Das Team der U14 bestand vorwiegend aus jüngeren Spielern, die in der vergangenen Saison U15 Elite gespielt hatten. Dementsprechend gespannt waren wir auf die Vergleiche mit gleichaltrigen Teams aus Skandinavien und Brasilien. Beim Einlaufen zum ersten Spiel und Betrachten des Gegners kamen die ersten Zweifel, waren diese körperlich doch sehr überlegen. Wir gewannen nicht nur die ersten beiden Punkte, sondern auch die Erkenntnis, dass Körpergrösse im hohen Norden alleine auch keine Spiele gewinnt. Den ersten Dämpfer gab es dafür im zweiten Spiel, als wir gegen körperlich kleinere Dänen den Kürzeren zogen.

Am zweiten Tag wollten wir uns nicht mehr mit der Niederlage aus dem zweiten Spiel auseinandersetzen, sondern an das Positive des ersten Spieles anknüpfen. Dies gelang sehr gut und wir zeigten gegen Önnereds HK die beste Leistung des Turniers. Im zweiten Spiel vom Mittwoch spielten wir gegen ein brasilianisches Team. Gegen die unkonventionellen Brasilianer spielten wir nicht besonders gut, gewannen aber trotzdem ungefährdet mit 18 zu 13. Mit drei Siegen aus vier Spielen waren wir bereits vorzeitig für den A-Final qualifiziert, eine tolle Bilanz!

HSG Nordwest U14 mit dem brasilianischen Team Recreio da Juventude

 

Im letzten Gruppenspiel gelang uns unter speziellen Umständen noch ein Unentschieden, so dass wir nach der Vorrunde den sehr guten 2. Platz belegten.

Somit durften wir am Freitag zum Start in die K.O.-Phase im 1/32-Final gegen das schwedische Team H43 Lund antreten. Leider zeigten wir in diesem Spiel unsere schlechteste Leistung des Turniers und hatten zu allem Übel noch den schlechtesten Schiedsrichter (sonst waren es immer zwei) während des gesamten Turniers. Diese Kombination führte dazu, dass wir mit 9 zu 10 verloren und aus dem Turnier ausschieden.

Trotz des frühen Aus im A-Final darf das U14-Team ein positives Fazit ziehen. Wir haben uns als Zweiter der Gruppe souverän für den A-Final qualifiziert und dabei tolle Spiele gegen gute Gegner gezeigt. Alle haben einiges dazu gelernt, von dem sie in der kommenden Hallensaison sicher profitieren können.

 

Peti

B15 1: Finalist im B-Final!

 

Die HSG Nordwest 1 erwischte eine rein skandinavische Gruppe. Jeweils zwei schwedische und norwegische Teams sowie ein Dänisches waren die Gruppengegner. Nach dem gemeinsamen Training mit der U14 am Montag startete das U15 1 der HSG Nordwest am Dienstag gegen Uppsala HK 2 ins Turnier. Der Start gelang wunschgemäss und man konnte das Spiel mit 19:11 für sich entscheiden. Ein gelungener Start!

Der Mittwoch folgte dann ein herber Rückschlag. Zuerst verlor man knapp gegen ein schlagbares Lugi HF 2 und dann ziemlich deutlich gegen ein starkes Favrskov Håndbold. Nach diesen zwei Niederlagen stand die HSG Nordwest 1 für die letzten Partien unter Druck, um noch die A-Finalrunde zu erreichen.

Die Devise für den Donnerstag war klar. Zwei Siege mussten gegen die zwei norwegischen Teams her, um es noch in die A-Finalrunde zu schaffen. Der Auftakt gelang wunschgemäss und man fertigte Övrevoll Hosle IL gleich mit 17:9 ab. Um 13:45 ging es dann in das entscheidende Spiel gegen Elverum IL. Es entwickelte sich von Beginn weg eine spannende und enge Partie. Die HSG Nordwest 1 kämpfte bis zum Schluss um den Sieg, musste sich aber letztendlich mit einem Tor geschlagen geben (13:12). Die Enttäuschung bei den Spielern und Trainern war dementsprechend gross.

Trotz der verpassten A-Finalrunde wollte sich das U15 Team der HSG Nordwest nun in der B-Finalrunde von der besten Seite zeigen. Die Devise hiess nun «verlieren verboten»!

Da man die Vorrunde auf dem undankbaren 4. Platz abschloss übersprang das Team den 1/32 Final und konnte sich mit etwas mehr Zeit auf den 1/16 Final einstellen. Wieder wartete ein Team aus Norwegen.

Das Team der HSG Nordwest bewies Moral und konnte sich nach der verpassten A-Finalrunde wieder fangen. Man gewann mit 16:11 gegen Kolbotn IL 2.

Auch im 1/8 Final wartete mit RP IF 2 wieder ein Team aus Skandinavien. Trotz der körperlichen Überlegenheit des Gegners liess sich die HSG Nordwest aber nicht aus dem Konzept bringen und konnten das Spiel gegen die Schweden mit 13:10 für sich entscheiden.

Im 1/4 Final musste man erstmals gegen ein exotisches Team spielen. Besiktas SC aus der Türkei qualifizierte sich unter den Augen der HSG Nordwest Coaches für diesen 1/4 Final. Die körperliche Überlegenheit und die unkonventionelle Spielweise waren ohne Zweifel die beiden Trümpfe der Türken. Das Spiel war wie erwartet sehr umkämpft konnte aber dank einem starken Endspurt der HSG Nordwest 1 konnte aber mit 15:11 gewonnen werden. Das erste Zwischenziel war erreicht! Man war am Samstag noch immer im Turnier und konnte um die Medaillen mitspielen.

Der Samstag gestaltete sich wieder skandinavisch. Im Halbfinal wartete mit IFK Svöde 2 wieder ein schwedisches Team. Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen und keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen. Zur Halbzeit führte die HSG Nordwest 1 nur knapp mit 7:6. Nach einer kurzen und prägnanten Halbzeitansprache des Trainergespanns konnte sich das Team aus der Schweiz wieder auf ihre alten Stärken besinnen und konnte ihren Vorsprung ausbauen. Nach den zweiten 15 Minuten hiess es 14:9 für die HSG Nordwest. Der Finaleinzug war geschafft!

Der Finaleinzug war sportlich gesehen ein super Erfolg. Organisationstechnisch brachte er aber etwas Arbeit mit sich, da der Final auf 16:30 angesetzt war und das last Check-in für die Fähre bereits um 17:00 war. Glücklicherweise konnte der Final um eine Stunde vorverlegt werden und ein Bus für den Mannschaftstransport bis zu Fähre organisiert werden.

Aber zurück zum sportlichen: Der Final gegen Herning FH aus Dänemark begann umstritten. Nach knapp fünf Minuten stand es immer noch 1:1, erst dann konnte die HSG Nordwest reagieren und erspielte sich bis zur Halbzeit einen zwei Tore Vorsprung. Die Dänen zeigten aber Moral und kämpften sich zurück. Nach den zweiten 15 Minuten hiess es 11:11. Bei einem Unentschieden nach den 2×15 Minuten entscheidet am Partille-Cup das Golden Goal. Eine packende Verlängerung begann, welche die Dänen schlussendlich für sich entscheiden konnten. Eine bittere Niederlage nach vier Siegen in Folge für die HSG Nordwest 1. Trotz der verpassten Goldmedaille dürfen die Spieler aber zufrieden mit ihrer Leistung sein. Mit dem silbernen Pokal und der Silbermedaillen betraten dann die Spieler, zwar als Zweiter aber dennoch mit breiter Brust, noch in den Matchdress die Fähre.

 

Björn Billo

Silber im B-Final für die U15!

 

 

B16: Im Viertelfinal am überlegenen Turniersieger gescheitert

 

RP IF (SWE), erstes Gruppenspiel: Schon früh am Morgen musste die Mannschaft, welche am Turnier von Thommy Reichmuth betreut wurde eine bittere Niederlage verkraften. Die Mannschaft spielte sehr unkonzentriert und hatte die Schweizer Mentalität noch nicht abgelegt. Die Jungs machten viele Technische Fehler und hundertprozentige Chancen wurden nicht ausgenutzt. Das Team war von Anfang an immer im Rückstand und konnte sich nicht nach vorne kämpfen.

Recreio da Juventunde (BR), zweites Gruppenspiel: Nach der Niederlage gegen die Schweden zeigten die Jungs eine Reaktion. Die Deckung stand einigermassen stabil und vorne hat man durch schnelle Einzel-Gegenstöße viele Tore erzielt. Die Konzentration war gegen Schluss ähnlich wie im vorherigen sehr schlecht. Jedoch hat die Mannschaft die ersten wichtigen Punkte eingefahren.

ÖHK Hedensted (DEN), drittes Gruppenspiel: Das Spiel war schon nach 10 Minuten entschieden. Nach 10 Minuten machte man 7 Tore und bekam nur ein Tor. Das Team nutze das Spiel als Vorbereitungen für die letzten beiden wichtigen Gegner.

SG Handball Eldertal (GER), viertes Gruppenspiel: Gegen die Deutschen wollten man die Tordifferenz aufbessern (+46!!). Der Teamspirit war deutlich zu erkennen. Man wollte immer mehr Tore schiessen und verteidigen. Das Spiel wurde 30 Minuten lang ernst genommen, nicht so wie gegen die Brasilianer wo in den letzten 5 Minuten die Konzentration sehr sank. Das Team erholte sich für die nächsten zwei starken Gegner.

Ahus Handboll (SWE), fünftes Gruppenspiel: Das Spiel war wie erhofft sehr intensiv. Die Deckung stand bis auf ein paar unglückliche Fehler gut. Im Angriff wurde ruhig gespielt und die Chancen gut verwertet. Jedoch wurde es am Schluss sehr hektisch. Ciril Spring machte 10 Sek. Vor Schluss das Tor zur Führung. 2 Sek. Vor Schluss gab es Freistoss für Ahus. Sie verwertet den indirekten Freistoss mit viel Glück. Der Mannschaft war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Jetzt musste ein Sieg gegen die starken Norweger aus Haslum her!

 

Haslum IL Röd (NOR), sechstes Gruppenspiel: Die Mannschaft deckte 5:0 und deckte den linken Rückraumspieler Mann. Ömer Koc und Ciril Spring deckten den Kreisläufer sehr gut und haben ihn immer bearbeitet. Die Mannschaft deckte sehr aggressiv und frech. So gelang es auch den Torhüter zu guten Leistungen. Die Deckung der Gegner stand weit hinten. Die Rückraumspieler Philipp Bialas und Jan Reichmuth nutzten die Chancen aus und verwerteten ihre Chancen Weltklasse. Gian Attenhoffer war sehr selbstbewusst und zeigte wieder mal seine Klasse gegen einen starken Torhüter. So gelang es der Mannschaft der Einzug in den A- Final. Die Mannschaft war sehr stolz auf diesen Erfolg.

 

BRH (BR), 1/32- Final: Das Team von HSG Nordwest hatte es mit viel grösseren und robusteren Gegner zu tun. Auch in diesem Spiel hat man viele Einzel- Gegenstösse erzielt. Das Spiel hat man gewonnen, weil man mehr geleistet hat als die Gegner. Jedoch war es nicht das schwierigste Spiel.

AGF HANDBOLD (DEN), 1/16- Final: Das Spiel war sehr eindeutig.  Während die Dänen hektisch und nicht konsequent genug gespielt haben, nutzten die Schweizer dies aus und  hat durch einfache Tore das Spiel schnell für sich entschieden.

Valur (ICE), 1/8- Final: Das Spiel war sehr ausgeglichen. Man deckte leidenschaftlich und clever. Im Angriff wurde ruhig gespielt und nicht hektisch abgeschlossen. Gegen Schluss kam das gegnerische Team wieder auf 3 Tore an. Die Jungs zeigten keine schwachen Nerven und spielten das Spiel souverän runter.

Skanderborg, 1/4- Final: Skanderborg ist seit 3 Jahren ungeschlagen mit dieser Mannschaft und hat das Turnier zweimal in Folge (U15 und U14) für sich entschieden. Die Mannschaft startete sehr gut ins Spiel. Skanderborg zeigte jedoch schnell ihre guten Aktionen. Die Mannschaft konnte aber sehr gut mithalten. Mit der Zeit wurden die Abschlüsse nicht konsequent ausgenutzt und der Deckung viele unnötige Fehler gemacht. So musste man sich gegen das Stärkste Team vom Turnier geschlagen geben.

Insgesamt kann man sehr stolz auf sich selber sein. Man hat wie Löwen gekämpft und wie Ehrenmänner gewonnen und verloren.

 

Ömer Koc und Ciril Spring (U17Elite)

B18: Im A-Final etwas früh gescheitert

Die U18 startet mit einem sehr starken Auftritt gegen Fjellhammer aus Norwegen in das Turnier. Gegen den renommierten norwegischen Verein überzeugte die Mannschaft von Beginn an mit einer sehr guten Defensive und starken Torhüterleistungen.

Der eigentliche Rückschlag folgte für die Mannschaft am zweiten Turniertag. Es folgten zwar zwei überzeugende Siege gegen Münster und Kärra, über welche sich die Mannschaft aber wegen den Verletzungen von Tim Hauser (Nase) und Flo Aebersold nur bedingt freuen konnte.

Die Mannschaft war in der Folge durch die Absenzen des bisher starken Spielmachers Hauser und des Kreisläufers Aebersold geschwächt, was gegen das schwedische Topteam aus Tyresö leider nicht reichte. Trotzdem war die Deckungsleistung noch immer sehr ordentlich. Mit dem Sieg gegen Ankeret sicherte sich die U18 souverän den A-Finalplatz.

In der ersten Finalrunde (1/16-Final) war dann aber bereits schluss. Gegen Trelde/Fredericia aus Dänemark liess die HSG-Abwehrleistung zum ersten mal während dieser Woche zu wünschen übrig. Kombiniert mit den schwindenden offensiven Kräften war daher leider wohl eine Runde zu Früh Schluss für das älteste HSG-Team.

Die Mannschaft hat sich über weite Strecken toll präsentiert und vor allem defensiv sehr starke Leistungen gezeigt.

Auch neben dem Feld haben sich die ältesten Teilnehmer über weite Strecken vorbildlich gezeigt und speziell als Stimmungsmacher bei Spielen der jüngeren Mannschaften (Flaggen-Leo schaffte es bis auf die offiziellen Meldungen des Turniers) toll agiert. Ganz im Sinne der HSG; die ältesten schauen auf die Jüngeren.

Ich wünsche der U18, welche in der Saison als U19-Elite agiert eine erfolgreiche Saison.

 

Ramon

Insgesamt haben wir also eine Tolle Woche verbracht und können mit allen Teams auf gelungene Turnierverläufe zurückschauen.

Das Trainerteam hofft, dass Schweden einmal mehr für alle positive Effekte in die bevorstehende Saison bringen wird. Wir sehen, dass wir nicht überall weit weg sind vom Spitzenlevel. Sehen aber auch, dass es noch etwas braucht um ganz nach vorne zu kommen. Doch das Sportliche war das eine; die Englisch-Praxis, viele Kontakte in die Welt und der Sozialaspekt in dieser überaus grossen Gruppe wirken noch lange nach.

Bereits werden wir Trainer von Junioren und Eltern wieder gelöchert, ob es im kommenden Jahr wieder einen Partille-Trip gibt. Wir können dies aktuell noch nicht sagen:

ABER: ZUM 50-JÄHRIGEN JUBILÄUM PLANT DER PARTILLE-CUP IM NÄCHSTEN JAHR AUCH KATEGORIEN Ü30/Ü40/Ü50!!! Das ist kein Witz! Und ich kenne da einen Verein, der im nächsten Jahr 150 wird… eine Jubiläums-Reise quasi?

 

Ramon

Bei allen Spielen war die Stimmung gut! Die älteren Jungs gingen als Stimmungsmacher voran. Zum Beispiel unser Flaggen-Leo!