«Homeoffice»-Training bei den HSG Juniorinnen Nordwest

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«Homeoffice»-Training bei den HSG Juniorinnen Nordwest

Der Saisonabbruch aufgrund der Corona-Pandemie war ein abruptes Ende für den Spielbetrieb im Volleyball und Handball. Doch nicht nur die Spiele, sondern auch die Teamtrainings konnten nicht mehr stattfinden.
Der Trainer der HSG Juniorinnen Nordwest hatte eine kreative Idee, um die Spielerinnen auch in dieser schwierigen Zeit fit zu halten. Anfangs erhielten die Handballerinnen einen Plan mit Trainings, die sie in Eigenregie ausführen sollten. Doch Michi Martin plagte die Frage, wie er die Mädchen weiterhin unterhalten und trainieren könnte. Es war seine Frau, die ihn auf die Idee brachte, ein Training in Form eines Live-Chats zu machen.
Eine Herausforderung für den Trainer: «Klar Athletiktraining habe ich nun schon einige Zeit unterrichtet, aber das war in der Halle, mit genügend Platz und geeignetem Übungsmaterial», erzählt Michi Martin.
Trotzdem hat er sich der Herausforderung angenommen und nebst den üblichen Kraft- und Laufeinheiten ein Tabata-Training auf die Beine gestellt. Jeweils montags, mittwochs und donnerstags trainiert er per Skype-Video live mit den Mädchen.
Ziel des Live-Trainings ist nicht nur, die Spielerinnen fit zu halten und Verletzungen zu vermeiden. Auch der Austausch untereinander und der Teamspirit sollen gefördert werden. Das kommt bei den Spielerinnen gut an: «So ist eine höhere Motivation beim Krafttraining garantiert», findet Giulia Gallacchi. Denn nicht in der Halle zu stehen, bedeute nicht, dass man keinen Sport treiben kann. Auch Lara Screti zeigt sich begeistert: «So muss man, wenn alles wieder vorbei ist nicht gleich wieder bei 0 anfangen. Danke liebe Trainer!».

 

Noemi Bachofner