Bergturnfahrt der Männerriege auf den Spuren Suworows

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Bergturnfahrt der Männerriege auf den Spuren Suworows

15 gutgelaunte Männer trafen sich am frühen Samstagmorgen beim Bahnhof Pratteln um mit dem Zug auf die 2 tägige Bergturnfahrt zu gehen. In Basel stiessen 2 Weitere dazu. Mit dem Zug fuhren wir nun über Zürich ins Glarnerland genau ins Glarner Kleintal (Sernftal) nach Elm. Beat Ettlin, der Organisator dieses Weekends, zeigte uns die Heimat seiner Frau Käthi.

Eine wunderbare für mich unbekannte Gegend präsentierte sich von seiner schönsten Seite. Grüne saftige Wiesen, eine wunderbare Bergwelt und überaus freundliche Leute (gäll Patrick) empfingen uns in Elm. Im Hotel Sonne (unserem Quartier) verpflegten wir uns bevor wir uns auf den Samstagnachmittagstippel aufraften.

Mit einem ÖV Bus des Sernftals fuhren wir auf einem sehr schmalen Weg nach Obererbs (wie kann man nur mit so einem grossen Bus auf diesem schmalen Weg fahren?!?), eine Meisterleistung des Chauffeurs.

Martinsloch

Auf dem schönen Wanderweg von Obererbs nach Ämpächli wanderten wir durch die schöne Landschaft Richtung Bischofalp. Immer wieder blickten wir fasziniert in diese schöne Bergwelt der Glarner Alpen. Über Stock uns Stein, durch ruhig dahinfliessende Berg Bächli gelangen wir zur Bischofalp wo wir uns mit Kaffee und Kuchen stärken konnten. Grosse Überzeugungsarbeit aller brauchte es um Einzelne davon zu überzeugen, dass das «Schneefeld» am Berg auf der anderen Talseite das berühmte Martinsloch ob Elm ist. Irgendwann hat die Überzeugungsarbeit gefruchtet (oder wollte der Zweifler Bruno nur seine Ruhe haben) sodass wir weiter gehen konnten bis zum Ämpächli. Bei der Bergstation konnten wir Trottinett und Mountaincart in Empfang nehmen. In rasanter Fahrt fuhren wir zur Talstation der Elmer Sportbahnen. Mach einer wurde dabei wieder um Jahre jünger bei diesem Spass.

Unten angekommen spazierten wir vorbei an der Kirche Elms und am bekannten Suworow Chäller (mit einer Bronzestatue auf dem Brunnen) zu unserer Unterkunft. Ein Kaltgetränk später und nach der verdienten Dusche probierten wir die servierte Chälberwurst welche es zum Nachtessen gab. Beim Nachtessen leistete uns Hansjörg und seine Partnerin Gesellschaft. Wir erfuhren von Ihr noch einige interessante Infos zu dieser Gegend. Mit all diesem Wissen kamen wir uns bald als Einheimische vor.

Nach dem Nachtessen verteilte Beat jedem von uns noch als Bhaltis (von Käthi offeriert. Danke) eine Spezialität der Gegend (Glarner Pastete).

Ein letztes Getränk einige Sprüche später suchten wir unser Bett auf. Schliesslich stand uns am anderen Morgen die Wanderung auf dem Suworow Weg nach Schwanden bevor.

Pünktlich um 10 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Engi. Entlang der Sernf, vorbei an vielen glücklich weidenden Kühen und vielen kleinen Holzhäusern wanderten wir gegen Schwanden. Auch an diesem 2 Tag hatten wir wiederum wunderbares Wetter (jeder hat das Wetter, dass er verdient oder wenn Engel reisen…). Über Matt erreichten wir schliesslich unsere Mittagziel das Restaurant Statiönli in Engi. Nach dem Mittagessen machte sich eine reduzierte Wandergruppe (ohne die Fusskranke) talwärts auf nach Schwanden. Die Übrigen reisten komfortabler mit dem Bus zum Bahnhof. Auf der Heimreise verfolgten wir mit den Smartphones das Geschehen auf den diversen Fussballplätzen. Was wir das mitbekamen verschlug einigen doch mehr oder weniger die Sprache. Trotzdem erreichten wir schlussendlich über Ziegelbrücke, Zürich und Basel Pratteln. Wenn jemand uns dabei zugesehen hat wie wir laufen könnte er meinen, dass wir die geschundene Truppe von General Suworow sind. Ein Bild für Götter!

An diese Stelle nochmals ein grosses Dankeschön an Beat und Käthi wir die super Organisation der Bergturnfahrt ins Glarnerland. Ich von meiner Seite kann sagen, dass ich sicher nicht das letzte Mal dort gewesen bin.

Ein müder, fusskranker aber begeisterter Mitwanderer

Erich Kuppelwieser